Städtische Betriebe
Kläranlagen GmbH erwartet 2014 1,2 Mio. Verlust
Alarmierende Wirtschaftsdaten in der Stadtratssitzung am 15.12.2013
Moosburg, 16.12.2013 (aw) 1,2 Millionen Euro Verlust plant die Kläranlagen GmbH in 2014, das KUM (Nahwärme) rechnet mit einem Verlust von ca. 200 Tausend Euro. In Summe werden die Moosburger also in 2014 mit 1,4 Millionen Euro belastet. Das sind über 3.800 Euro pro Tag, Wochenenden mit eingerechnet. Angesichts solcher Zahlen ist sofortiges Handeln erforderlich. Jetzt sofort muss ein klares Sanierungskonzept erstellt werden. Jeder weitere Tag Untätigkeit kostet die Moosburger Bürger viel Geld.
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Auch der angeblich schuldenfreie Haushalt ist nicht so berauschend, wie er auf den ersten Blick erscheint. Zum einen werden 2014 die Kläranlagen GmbH und das Wasserwerk zusammen mehr als 1,6 Millionen Euro neue Schulden aufnehmen. Die kommunalen Unternehmen mit einberechnet hat Moosburg Ende 2014 über 34 Millionen Euro Schulden (Haushalt 16,5 Millionen, Kläranlage 12 Millionen, Wasserwerk 3,5 Millionen, KUM 2,3 Millionen). Die in „Nebenhaushalten“ versteckten Schulden bereiten wirklich Anlass zur Sorge. Auch für diese haften die Moosburger Bürger, auch diese Schulden müssen sie einmal zurückzahlen.

Es sind jedoch noch andere Aspekte bei der Beurteilung des Haushaltes beachtenswert:
In 2014 rechnet die Stadt Moosburg mit Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von 10,5 Millionen Euro. Das sind über 4,3 Millionen Euro mehr als der Durchschnitt der letzten 4 Jahre. Gewerbesteuereinnahmen in dieser Höhe hatte Moosburg in den letzten 15 Jahren nur drei Mal. Ich hoffe, die Annahmen zur Gewerbesteuer treffen auch wirklich zu.

Des Weiteren sind im Haushalt 4,5 Millionen Euro Erlöse aus Grundstücksverkäufen eingeplant.
Insgesamt sind daher im Haushalt 8,8 Millionen Euro „Zusatzerlöse“ (4,5 Millionen Grundstücke plus 4,3 Millionen überdurchschnittliche Gewerbesteuer) enthalten“, die in dieser Höhe nicht üblich sind. Ich finde, wer in einer solch glücklichen Lage ist, sollte die Gelegenheit nutzen, in gleicher Höhe die Schulden senken oder wirkliche Zukunftsinvestitionen zu tätigen. Solche finden sich in der Planung aber nur sehr vereinzelt. Der Großteil wird für Sanierungen und Ersatzbeschaffungen aufgewendet.

Ein verantwortungsvoller und zukunftsgerechter Haushalt sieht anders aus.

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Der Kommentar

Servus Tscharli
Nach nur knapp vier Jahren guter und intensiver Zusammenarbeit trennen sich die Wege von Tscharli Wagner und UMB. Dabei hatte es erfolgreich angefangen. Wagner hatte auf Anhieb als Bürgermeisterkandidat ohne Stadtratsvergangenheit beachtliche 17% erreicht und damit mit Sicherheit von der breiten UMB-Wählerschaft profitiert. Mit Wagner hatte die UMB einen Mitstreiter gewonnen, der viel Kompetenz in Sachen Haushalt und Leidenschaft beim Thema Stadtentwicklung mit gebracht hat. Gemeinsam konnte man mit drei Stimmen im Stadtrat UMB-Politik Gewicht verschaffen. Die Trennung tut beiden weh, wer sie besser verkraftet, wird die Zukunft zeigen.
Aber eins steht fest, die UMB werden auch weiterhin unerschütterlich und mit langem Atem für das Gemeinwohl und ein lebenswertes Moosburg im Einsatz sein.

Ihr Mike Hilberg

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