Fachmarktzentrum
Kein Einkaufszentrum in der Neustadt
Nur wegen der unzureichenden Erreichbarkeit für schwere LKW beerdigt Bürgermeisterin Anita Meinelt eine geplante städtebauliche Katastrophe.
Moosburg, 15.09.2013 (aw) „Frau Meinelt plant in der Neustadt ein Fachmarktzentrum mit 20.000 qm“. Dieser Hilferuf erreichte Alfred Wagner von den UMB, nachdem seine Kandidatur als Bürgermeister bekannt wurde. Nachdem auch andere informierte Kreise diese Planungen bestätigten, wollten wir von der Bürgermeisterin Genaueres dazu erfahren. Denn es ist jedem vernünftig denkenden Menschen klar, dass bei ca. 8.300 qm Verkaufsfläche in der Moosburger Innenstadt eine derartige Maßnahme stadtplanerisches Harakiri bedeutet.
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In unserem Schreiben vom 12.07.2013 stellten wir daher eine Reihe von Fragen. Wir verbanden mit dem Schreiben die Hoffnung, dass beim Lesen der Fragen klar wird, welche Folgen so eine Planung haben würde. Von den Fraktionsvorsitzenden erhielten wir nur von Herrn Stanglmeier von den Grünen eine Antwort per Email, die vermuten ließ, dass der Stadtrat auch noch keine Informationen über dieses Vorhaben besaß. Die Antwort vom 15.07.2013 der Bürgermeisterin auf unsere Anfrage hatte leider nicht den gewünschten Umfang.

Da wir aus Sorge um die Entwicklung Moosburgs nicht locker lassen wollten stellten Mike Hilberg und Alfred Wagner nun auf Basis der Informationsfreiheitssatzung eine formelle Anfrage. Mit Schreiben vom 20.08.2013 , das nur an Mike Hilberg und nicht an beide Absender ging, teilte die Erste Bürgermeisterin lediglich mit, dass wir auf Basis der Informationsfreiheitssatzung keinen Anspruch auf weitere Informationen haben, was auch gleich zeigt, welchen Wert die Informationsfreiheitssatzung der Stadt Moosburg hat. Da sich der Vorsitzende der UMB im Urlaub befand, erfuhr der mitunterzeichnende Bürgermeisterkandidat der UMB, Alfred Wagner, nichts von diesem Schreiben. Erst auf Nachfrage wurde von Herrn Mühlberger über den Verbleib der Antwort per Email aufgeklärt.

Noch bevor wir daher auf die Antwort reagieren konnten, stellte Toni Neumaier in der öffentlichen SR-Sitzung am 09.09.2013 eine Anfrage nach dem Wahrheitsgehalt dieser Gerüchte. Daraufhin erklärte Frau Meinelt, dass dieses Vorhaben wieder „etwas eingeschlafen“ sei, weil eine ordentliche Erschließung der Neustadt für LKW nicht gegeben ist. Sie könne sich dort aber durchaus ein derartiges Vorhaben vorstellen. Offensichtlich hat sie ISEK nicht verstanden oder es ist für sie nur ein Lippenbekenntnis.

Unsere Meinung:
In Moosburg wurden in den letzten Jahren viele Entwicklungsimpulse verschlafen. Es wäre aber völlig falsch, jetzt panikartig und ohne über die Folgen nachzudenken, nur die Fehler nachzuholen, die andere Städte vor 10-15 Jahren gemacht haben. Es gibt mehr als genug Studien, unter welchen Bedingungen eine Ansiedlung eines Einkaufzentrums einen positiven Einfluss auf die Entwicklung einer Stadt nehmen kann (vgl. z.B. die folgenden Links) oder auch nicht. Die Moosburger Planung hätte eine Unmenge folgenschwerer Fehler gehabt.

Wettbewerb im Einzelhandel ist wichtig und gut. Er kann aber nur zu einer positiven Stadtentwicklung beitragen, wenn er örtlich und strukturell gelenkt wird. Denn mit einem Fachmarkt im Gewerbegebiet kann kein Innenstadthändler konkurrieren. Die Entwicklung des Stadtzentrums als zentralen Ort zum leben, einkaufen, arbeiten und für die Freizeit ist aber Kernaufgabe der Stadtplanung.
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Der Kommentar

Servus Tscharli
Nach nur knapp vier Jahren guter und intensiver Zusammenarbeit trennen sich die Wege von Tscharli Wagner und UMB. Dabei hatte es erfolgreich angefangen. Wagner hatte auf Anhieb als Bürgermeisterkandidat ohne Stadtratsvergangenheit beachtliche 17% erreicht und damit mit Sicherheit von der breiten UMB-Wählerschaft profitiert. Mit Wagner hatte die UMB einen Mitstreiter gewonnen, der viel Kompetenz in Sachen Haushalt und Leidenschaft beim Thema Stadtentwicklung mit gebracht hat. Gemeinsam konnte man mit drei Stimmen im Stadtrat UMB-Politik Gewicht verschaffen. Die Trennung tut beiden weh, wer sie besser verkraftet, wird die Zukunft zeigen.
Aber eins steht fest, die UMB werden auch weiterhin unerschütterlich und mit langem Atem für das Gemeinwohl und ein lebenswertes Moosburg im Einsatz sein.

Ihr Mike Hilberg

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