Was anderen Gemeinden uns voraus haben
Transparenz im Rathaus Mangelware
Anlässlich der Jahresversammlung zeigen die UMB nachahmungswürdige Beispiele
Moosburg, 22.04.2007 (mh) Die auf 50 Mitglieder angewachsenen UMB (Unabhängigen Moosburger Bürger) tragen, obwohl sie zur Zeit nur mit zwei Sitzen im Stadtrat vertreten sind, wichtige Themen in die Öffentlichkeit, die die Erste Bürgermeisterin Anita Meinelt auch mal gerne der Mossburger Bürgerschaft vorenthalten möchte.
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Nicht nur bei der Kläranlagen GmbH gibt es Nachholbedarf was die Transparenz des Geschäftsgebahrens angeht, auch der städtische Haushalt ist für fast alle Moosburger ein Buch mit sieben Siegeln. Natürlich ist der Haushalt öffentlich. Jeder kann ihn im Rathaus einsehen. Er bekommt dann eine fast fünf Zentimeter dicke Schwarte vorgelegt, in der er sich kaum zurecht findet. In dem Werk, dass fast jeden Bleistift aufführt, ist es für jemanden, der nicht Verwaltungsfachwirt ist nahezu unmöglich die Positionen zu finden, die einen wirklichen überblick bieten, woher das Geld kommt und für was es ausgegeben wird.
Ebenso natürlich ist nicht für jeden Moosburger die Kenntnis des städtischen Haushalts der Wunsch aller Wünsche. Deswegen füllt es uns hier in Moosburg auch nicht weiter auf, dass die Bürgermeisterin diese Möglichkeit Rechenschaft über ihre Leistungen abzulegen nicht nutzt. Aber vielleicht will sie dies garnicht, die Startschüsse beim Moosburger Stadtlauf machen schließlich weniger Arbeit und bringen wesentlich mehr Publicity.
Aber es geht auch anders. Und es ist dort wohl auch üblich und nicht die Ausnahme. Die hessische Stadt Kelsterbach in der Nähe von Frankfurt z.B. ist mit 15.000 Einwohnern sicherlich mit Moosburg vergleichbar. Dort findet jeder Haushalt in seinem Briefkasten eine 16-seitige DIN A5 Broschüre mit einer ausführlichen übersicht zu den Haushaltsdaten mit Erlüuterungen. Dort wird genau aufgeführt wie das Geld reinkommt und wofür es ausgegeben wird. Die Ausgaben für die städtische Verwaltung inklusive der Personalkosten werden genauso dargestellt wie die einzelnen Investitionsvorhaben. Diese werden zusätzlich übersichtlich erlüutert und nachvollziehbar begründet. Jeder Bürger erführt so wieviel Geld in die Jugend- und Vereinsfürderung fliesst, was der Unterhalt der Sportanlagen, des Freibades, der Schulen oder des städtischen Kanalnetzes kostet. übrigens, Kläranlage und Müllbeseitigung sind dort in städtischer Hand, weil es billiger ist, als dies bei privaten Unternehmen zu beauftragen.
Und noch ein übrigens: Während bei uns wegen der hohen Kosten, die zum Teil auch auf die veraltete Technik zurück zu führen sind, im Stadtrat schon Stimmen laut wurden das Schwimmbad gegebenen Falls zu schliessen, wird dort aus den selben Gründen ein Neubau geplant, der insgesamt nur 330.000 EUR kosten wird. Zitat aus der Haushaltsbroschüre:
'Magistrat und Stadtverordnetenvesammlung haben beschlossen, das vorhandene Freizeitbad infolge der hohen Sanierungs- aber auch Unterhaltskosten abzureiüen und durch ein modernes Kombibad zu ersetzen. In dem neuen Schwimmbad ist ein separates 25 m Becken, ein Wellnessbereich sowie Kinderbecken geplant. Ferner wird es eine Saunalandschaft geben. Das Dach der Schwimmhalle soll zu einem Drittel zu üffnen sein, um auch im Sommer den Besuchern eine Freibadqualität zu sichern.'
Diese Transparenz ist kein Einzelfall. Bad Soden mit 21.000 Einwohner auch noch gut vergleichbar und ebenfalls in der Nähe Frankfurts gelegen informiert jeden Haushalt auf zwei DIN A4 Seiten in übersichtlichen Tabellen mit insgesamt ca. 120 Positionen über die geplanten Ein- und Ausgaben in vorbildlicher Weise. Sämtliche Zuschüsse für Feuerwehren, Büchereien, Museen, Vereine, Schulen, Kindergürten- u. tagesstätten, Freibad, Gürtnerei und so weiter werden nachvollziehbar aufgeführt.
Das ist Transparenz die Vertrauen schafft und die wir in Moosburg bei den aktuellen Verhältnissen nie erleben werden.
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Der Kommentar

Servus Tscharli
Nach nur knapp vier Jahren guter und intensiver Zusammenarbeit trennen sich die Wege von Tscharli Wagner und UMB. Dabei hatte es erfolgreich angefangen. Wagner hatte auf Anhieb als Bürgermeisterkandidat ohne Stadtratsvergangenheit beachtliche 17% erreicht und damit mit Sicherheit von der breiten UMB-Wählerschaft profitiert. Mit Wagner hatte die UMB einen Mitstreiter gewonnen, der viel Kompetenz in Sachen Haushalt und Leidenschaft beim Thema Stadtentwicklung mit gebracht hat. Gemeinsam konnte man mit drei Stimmen im Stadtrat UMB-Politik Gewicht verschaffen. Die Trennung tut beiden weh, wer sie besser verkraftet, wird die Zukunft zeigen.
Aber eins steht fest, die UMB werden auch weiterhin unerschütterlich und mit langem Atem für das Gemeinwohl und ein lebenswertes Moosburg im Einsatz sein.

Ihr Mike Hilberg

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